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Chinesischer Märklin-Partner Sanda Kan kündigt Produktion der Modellbahn-Zulieferaufträge

Märklin ersetzt Modellbahn-Produkte aus China durch Modellbahn-Produkte aus Ungarn

Göppingen, 23. Juni 2010. Die Pluta Rechtsanwalts GmbH gibt zur Kündigung des Zulieferauftrags durch den chinesischen Partner Sanda Kan folgende Stellungnahme ab: Märklin hat bereits seit einem Jahr alternative Lösungskonzepte für die Zulieferung gesucht und erarbeitet. Sie konnten bislang nicht umfassend ungesetzt werden, obwohl die Rückholaktion der Werkzeuge an die Standorte Göppingen und Györ bereits gestartet ist. „Die Kündigung durch Sanda Kan kam deshalb zum jetzigen Zeitpunkt überraschend, aber nicht ungelegen, da das Zuliefervolumen nun neu aufgeteilt werden kann“, erklärte Insolvenzverwalter Michael Pluta.

Das Märklin-Management hat gestern in Gesprächen mit dem Sanda Kan – Kader-Management alle anstehenden Probleme besprochen und eine endgültige Lösung gefunden. So sollen alle anstehenden Aufträge ausgeführt werden. Das bedeutet auch, dass das Weihnachtsgeschäft 2010 überhaupt nicht von der Kündigung und der weiteren Verlagerung der Werkzeuge betroffen ist. Weiterhin kann gesagt werden, dass die Standorte Göppingen und Györ in Ungarn von dieser Entwicklung profitieren. Die Arbeitsplätze können gesichert werden.

Das Zuliefervolumen von Sanda Kan ist für 6-7 Prozent des Märklin-Umsatzes verantwortlich. Das Märklin-Management führt bereits seit langem Gespräche mit alternativen Zulieferern in China. Hier stehen Abschlüsse kurz bevor.

Für die langfristige Produktpipeline bedeutet das, dass eine Umstrukturierung geplant ist. Produkte von Sanda Kan werden nun durch Produkte aus Ungarn ersetzt.

Von: Pressemeldung Märklin