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Letzte Meldung

Zug fahren wie anno dazumal: Festwochenende der Döllnitzbahn mit historischem Sonderzug

Die Döllnitzbahn begeht am Wochenende, dem 10. und 11. September 2016, ihr alljährliches Fest mit einem besonderen Highlight. Erstmals wird ein IK Sonderzug „Anno 1900“ auf der Strecke der einzigen erhaltenen 750 mm Schmalspurbahn in Nordsachsen fahren.

Letzter Tipp

Mit dem HighEnd-Fahrgerät Tillig TFi2 erhalten Ihre analogen Modellbahn-Loks einen enormen Leistungsschub

Das TFi2 von Tillig bringt analoge Modellbahn-Fahrzeuge so richtig in Schwung

Das TILLIG TFi2 mit Impulsbreitentechnologie ermöglicht Ihnen analogen Gleichstrom-Lokomotiven ein Maximum an Fahrt- und Steuerungskomfort

Letzter Lexikoneintrag

Rangierwalzer

Eine fernbedienbare Kupplung wie diese Märklin TELEX-Kupplung an einer Rangierlok vom Typ V60 ist Voraussetzung für den Rangierwalzer

Modellbahn-Lexikon: Der Rangierwalzer ist eine spezielle Funktionsabfolge beim Entkuppeln zwischen Lok und Waggon

Beitragsübersicht

Beitragsübersicht Magazin Modellbahntechnik aktuell

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Magazin

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Modellbahntechnik aktuell 69 Mai 2016

Neue Modellbahn-Produkte Frühjahr und Sommer 2016 

  • CAN-digital-Bahn-Projekt: Modul Gleisbildstellpult
  • Dietz: Lärm für Ludmilla
  • KPF Zeller: LED Rollenprüfstand
  • PIKO: Gartenbahn-Diesellok BR 132
  • Rocky-Rail: Die längsten Containertragwagen
  • Preiser: Rollatoren, E-Karren und Angela Merkel
  • Viessmann: mfx-Update und erste animierte Figur für Spur 0 (Null)
  • Völklein modellbau: DKW für M-Gleis-Anlagen

 

Modellbahn-Digitalsteuerung ALAN: Modulare Modellbahnsteuerung per PC, Smartphone und Tablet

Modellbahn-Test I Märklin E60 für Spur 1: E-Rangierer ganz groß

Modellbahn-Test II PIKO: Die Wendelok in H0

Modellbahn-Test III BR 111 – Märklins Lufthansa Airport-Express fliegt auf H0

Modellbahn-Test IV NOCH liefert „die internationale“ BR 181 für Spur Z

Modellbahn-Digitaldecoder Decoder Geschichte(n): Märklins neue Digital-Decoder

IT/TK für Modellbahner: Raspberry Pi 3 - Neuer Minicomputer für universelle Anwendungen

Modellbahn-Knowhow: Was Digital-Modellbahner zu POM wissen sollten

     

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    Unsere Modellbahn-Lexika: fundiertes Fachwissen auf Abruf

    Modellbahn-LexikonUnser Modellbahn-Lexikon umfasst derzeit über 750 hochwertige Beiträge zu Fachbegriffen rund um das Thema Modellbahn.

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    Modellbahn-Schauanlagen: Ein Besuch in der OKtoRail in Essen


    Der Eingang zur OKtoRail-Schauanlage
    Der Eingang zur OKtoRail-Schauanlage
    Das Autowerk auf der Anlage
    Das Autowerk auf der Anlage
    Bahnhof auf OKtoRail
    Bahnhof auf OKtoRail
    Hafenanlagen-Szenerie
    Hafenanlagen-Szenerie
    Typischer Hochofen der Schwerindustrie
    Typischer Hochofen der Schwerindustrie
    Zechenmodell auf OKtoRail
    Zechenmodell auf OKtoRail

    Im Frühsommer 2014 eröffnete die neue Modellbahn-Schauanlage OKtoRail im Gruga-Park in Essen. In der dortigen Orangerie sollte eine schöne, verwinkelte entstehen, die auch Besucher mit einem gewissen Bildungshintergrund zufrieden stellt. Der Pfingststurm Ela wirbelte die Eröffnung etwas durcheinander, aber Mitte August war es dann soweit. Als normale Besucher „getarnt“ statteten wir der OKtoRail an einem Sonntagnachmittag einen Besuch ab.

    An diesem Tag war die Gruga gut besucht und so bildete sich bereits am Eingang zum Park eine kleine Schlange. Doch an der Parkkasse war außer einem Flyer kein Hinweis auf die Modelleisenbahn zu sehen. Leider gibt es auch keine Möglichkeit ein Kombi-Ticket zu erwerben oder schon direkt am Parkeingang auch eine Karte für die OKtoRail mit zu kaufen.

    Im Park selber findet man keine Hinweisschilder zur Modellbahn, doch die Orangerie ist den meisten Besuchern bekannt und wenn man vom Eingang aus die erste große Wiese erreicht und seine Blicke nach links und rechts schweifen lässt, dann fällt der Blick schnell auf das Glasgebäude mit dem großen Schriftzug der Bahn.

    Anders als zuvor bei der MWO, der Miniaturwelt Oberhausen, warteten hier bereits weitere Gäste an dem nett gestalteten Kassenhäuschen. Der gesamte Eingangsbereich mit kleiner Bahnhofshalle und teilweise nachgebildeten Personenwagen macht einen sehr einladenden Eindruck. Die Dame an der Kasse öffnet den Besuchern die Türe zum Personenwagen. Kaum hat man dort Platz genommen, öffnen sich die „Vorhänge“ an den Monitoren und der Zug setzt sich mit einem spürbaren Ruckeln in Bewegung. Der Effekt eines rollenden Zuges mit seinen Schienenstößen etc. wurde sehr gut umgesetzt. Auf den Monitoren unternimmt man nun eine Reise zurück in die Zeit. Schön gestaltet fährt man in 10-Jahres-Schritten zurück bis in die 60er Jahre. Dann hält der Zug im Bahnhof OKtoRail an und die Türe auf der anderen Seite kann geöffnet werden.

    Nun steht man vor ihr, der OKtoRail. Im Ruhrgebiet der 60er Jahre beginnt die Reise auf der rechten Anlagenseite an einem großen Hafen. Links zieht sich die Ruhr entlang. Liebevoll in Szene gesetzt und mit vielen kleinen Details ausgestattet zieht die Anlage die Blicke auf sich. Während auf der linken Seite noch die gerade in den Berg gehauenen ersten Stollen der Kohleförderung zu sehen sind, fahren rechts bereits die Züge der 60er-Jahre über die C-Gleise. Während diese Gleise in der Bauphase noch sehr spielerisch aussahen, hat man sie inzwischen sehr schön in die Anlage eingebunden, so dass auch die einfach Gleisgeometrie des C-Gleises nicht störend ins Auge fällt. Nach nur wenigen Metern erstreckt sich recht eine riesige Industrieszenerie entlang der Schienenstränge. Von Joswood produziert und aufgebaut sieht der Betrachter eine wunderschöne Zeche, eine Kokerei und natürlich auch ein Stahlwerk. Der Hochofen wurde hier allerdings von einer Privatperson gebaut und in die Anlage integriert. Ein wunderschönes Modell mit perfekter Beleuchtung.

    Das Ganze spielt sich vor einer perfekt an die Anlage angepassten Hintergrundkulisse von JoWi ab. Was dem Betrachter kaum auffällt, ist der Epochenwechsel. Immer wenn die Züge in einen Tunnel einfahren, kommen sie auf der anderen Seite in der Folgeepoche wieder raus. So erzählt man bei der OKtoRail nicht nur die Geschichte der Montanindustrie von der Kohle und Eisenerzförderung über deren Abtransport hin zum Stahlwerk, sondern auch die weiteren Verarbeitungsmöglichkeiten der Stahlprodukte, hier Bleche, in der Autoindustrie und die Fertigung von Fahrzeugen und deren weiterer Transport mit Zügen in die weite Welt. Optische und auch technische Highlights ziehen den Betrachter in ihren Bann. Sei es die riesige Bahnhofshalle des Hauptbahnhofs, die Burg auf der Gegenseite oder der fahrende Radfahrer. Dazu gesellt sich eine perfekt und aufwändig gestaltete Landschaft. Am Autowerk angekommen, sieht man durch große Scheiben den Produktionsweg eines „Modellautos“ bis zur Auslieferung. Sehr gut wurde hier die Fließbandproduktion im Modell umgesetzt.

    Doch so sehr die Anlage mit ihren vielen Details und ihrer top Gestaltung auch glänzen kann, so sehr stören den Modellbahner die nicht so beeindruckenden Zugfahrten. Uralte Märklin-Loks ziehen teilweise quietschend und laut schnarrend ihre Runden. Moderne Loks und Züge findet man nur sehr wenige. Auch die Anzahl der fahrenden Züge ist im Verhältnis zur Größe der Anlage einfach zu gering. Gleiches gilt für die Zuglängen, gerade bei den Güterzügen. Besonders auffallend ist dies im links, schmalen Anlagenteil, wo teilweise minutenlang keine Züge verkehrten.

    Auch die heute in aller Munde befindlichen und gerne gesehenen fahrenden Modellautos sucht man auf der OKtoRail vergebens. Wir konnten zwar in Erfahrung bringen, dass es eine kleine Rundstrecke ums Autowerk gibt, doch die drei vorhandenen PKW sind in der Regel außer Betrieb. Auch wünscht man sich mehr „Action“ durch Knopfdruckaktionen, um so gezielter in den Anlagenbetrieb einzugreifen. Das würde gerade die Kinder freuen.

    Was allerdings sehr lobenswert ist, ist die Zusammenarbeit von OKtoRail mit einem Märklin-Insider-Stammtisch. So wird es mehrmals im Jahr extra Events zum Fahren langer Züge geben, im Jargon als LTE (Long Train Event) bekannt. Dafür wurde in die Anlage eine eigene Strecke installiert, die getrennt vom übrigen Anlagenfahrbetrieb separat betrieben werden kann und an den Fahrtagen den Modellbahnern zur Verfügung gestellt wird.

    Auch soll es über kurz oder lang eine Smartphone-App geben, die den genauen Standort des Besuchers an der Anlage ermittelt und dem Besucher so punktgenaue Informationen zur Anlage mitteilt. Lobenswert war auch die Informationsbereitschaft der Mitarbeiter in der Halle, die unsere Fragen gerne beantworteten und uns auch gerne mal einen Blick hinter die Anlage ermöglichten.

    Die Eintrittspreise von 3,90 € für Erwachsene sind recht moderat, doch man darf nicht vergessen, dass man zuvor auch noch den Eintritt in den Gruga-Park mit 4,00 € bezahlen muss. Kinder erhalten einen vergünstigten Eintritt. Für Park und Anlage gibt es auch Familienkarten. Die Anlage ist täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

    Fazit: Die OKtoRail ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Anlage ist wunderbar gestaltet und toll in Szene gesetzt. Die Geschichte vom Erz zum Auto ist perfekt umgesetzt worden und auch die Zeitreise passt hervorragend ins Gesamtkonzept. Nur der Zugverkehr könnte an Menge und Länge noch deutlich zunehmen und die eingesetzten Fahrzeuge sollten sich der sehr guten Qualität der Anlage anpassen.

    (Text und Bilder: Dieter Holtbrügger)