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Dienstag 02. März 2010
Analoge Steuerung
Modellbahn-Lexikon: Analoge Steuerung
Die klassische, elektrische Modelleisenbahn wird mit einer analogen Steuerung betrieben. Das bedeutet im Kern, dass die Geschwindigkeit der Triebfahrzeuge sich analog zur angelegten Wechsel- oder Gleichspannung verhält. Je höher die Spannung, desto schneller dreht der Elektromotor in dem Lokomotivmodell, eine umso höhere Geschwindigkeit führt die Lok.
Bei einer analogen Steuerung mittels Gleichspannung reicht es für einen Fahrtrichtungswechsel, einfach die Versorgungsspannung umzupolen. Bei der analogen Steuerung im klassischen Wechselstrombetrieb sorgt ein Überspannungsimpuls und eine elektromechanische Umschaltung dafür, dass die Drehrichtung der verwendeten Allstrommotoren sich umkehrt. Märklin bezeichnete das als werblich als "eingebauten Lokführer", unter Modellbahnern ist der "Bocksprung" klassischer Märklin-Fahrzeuge allerdings eher unbeliebt.
Bei einer analogen Steuerung sind Funktionen wie Beleuchtung oder Dampferzeuger grundsätzlich eingeschaltet, eine Steuerung während der Fahrt ist nicht möglich. Allerdings lassen sich auch bei einer analogen Steuerung eine Vielzahl von Funktionen realisieren, z. B. mittels Reed-Relais.
Eine fahrtunabhängige Beleuchtung der Fahrzeuge ist ohne Zusatzaufwand nicht möglich.




